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Buch neun findet seine Stimme

Ich habe ja hier im Blog schon öfter darüber geschrieben, wie ich arbeite. Aber auch nach fast dreißig Jahren werde ich immer noch von meinen eigenen Büchern überrascht.
Die Bücher sind alle anders, und jedes einzelne beginnt zunächst langsam, mit kleinen Rucken und Schritten, während ich anfange, mich hinein zu arbeiten und dann allmählich seine persönliche Stimme höre (eine Stimme, die dem Buch als Ganzem gehört, nicht nur den einzelnen Figuren), aber dieses hier fühlt sich WIRKLICH anders an. Es geht langsam voran, aber statt sich aus kleinen, zunächst oberflächlichen Stückchen zusammenzusetzen, an denen ich mich entlang hangele, kommt es in langen, vielschichtigen Ensembleszenen, die zu schreiben mehrere Tasge dauert und sehr anstrengend ist.
Es wird interessant zu sehen, wie es sich weiter entwickelt, das ist alles, was ich sagen kann :-)


--Diana